Dessau (bei Arendsee) schlechter als erwartet + Knie OP
Da ich nun schon seit über einem Jahr an einer Knieverletzung herum laboriere und in diesem Jahr auch noch nicht ein einziges Mal gelaufen bin um meine Kondition zu verbessern (nur Rad und Cross-Trainer), begab ich mich doch auf drängen meiner Mutti in ärztlche Behandlung.
Nach Untersuchungen fasste ich schließlich doch den Entschluss eine Arthroskopie durchführen zu lassen. Dabei kam heraus, dass mein Innenmeniskus gerissen war. Dieser wurde bei der gleichen OP refixiert.
Nachdem ich heute aus dem Krankenhaus entlassen wurde, komme ich dazu mein Rennen in Dessau auszuwerten. Die Operation bringt natürlich den Nachteil mit sich, dass das Rennen in Dessau, das vorerst letzte Rennen gewesen war. Da ich erstmal 4 Wochen mein linkes Bein nur mit 30 Kg belasten darf, sprich ich bin z.Z. auf 4. Beinen und mit Knie Orthese unterwegs.
Aber jetzt zum Rennen in Dessau! Ärgerlich war schon im Vorfeld, dass man selbst im Netz nur spärliche Information zum Rennen fand. Viele, die nicht in der Simson-Szene drin stecken, haben also keinen Wind vom Rennen mitbekommen oder waren sich aufgrund mangelnder Race-Infos nicht schlüssig genug, den Weg nach Dessau auf sich zu nehmen.
Bei der Anmeldung war natürlich meine Startnummer bereits vergeben, da wir auch erst recht spät dort ankamen, naja wer zu erst kommt, malt zuerst. So musste ich mit der #41 vorlieb nehmen. Das war vielleicht eine schlechte Wahl, denn wie die eingefleischten MX-Fans wissen, war Trey Canard in seiner 2011er Saison auch nicht gerade vom Glück verfolgt. Die Gruppen Auslosung fand ich recht gut, nur sollte das meiner Meinung nach auch für die Hoffnungsläufe und Zwischenläufe der Fall sein und nicht irgendwie planlos zusammengestellt werden. Man könnte ja die Fahrer gleich nach deren absolviertem Lauf nochmals ziehen lassen, damit eine Zufallsverteilung der Gruppen erfolgt.
In meiner Gruppe kam ich sehr gut vom Start weg und hatte gleich in der ersten Kurve mit den beiden Pitbikes zu kämpfen. Den Kampf entschied ich zunächst für mich, obwohl ich von einem doch schon arg bedrängt wurde. Dann geschah etwas, womit ich ziehmlich verwirrt wurde. Die Streckenposten hielten die rote Fahne raus und der Sterckenposten an der Ausfahrt begann Handzeichen zu geben. Als Normalo denkt man natürlich: "Oh, rote Flagge = Rennabbruch"! Doch nichts da, ich sah, dass mein Vater wie wild am Schreien und Winken war, dass ich weiter fahren soll. In dem Moment wurde ich natürlcih überholt und ich kam auch nicht mehr heran. Somit Zweiter aber trotzdem direkt qualifiziert für die Zwischenrunde. Nach dem Lauf wurde ich zum Streckenposten beordert und dieser endschuldigte sich bei mir. Man könne ja nicht wissen das man es hier mit "Profis" zu tun hat, die wissen das rote-Fahne Rennabbruch bedeutet. Letztenendes wurde ich von der Rennleitung doch als Laufsieger gewertet, da der eigentliche Sieger bei gezeigter roter Flagge mich nicht hätte überholen dürfen...egal qualifiziert ist qualifiziert, es ging ja letztenendes eh nicht darum ob man im Qualilauf Erster oder Zweiter wurde. Der Zwischenlauf fand dann einige Stunden später statt, den ich allerdings nur als 4. beendete und somit ausgeschieden war. Ich hatte den Zwischenlauf mit vier guten Fahrern erwischt. Daher die Idee mit der nochmaligen Gruppenauslosung, denn so wie es jetzt war, bin ich gegen einige Fahrer gar nicht gefahren. Im Endeffekt hat der Beste Fahrer des Abends gewonnen, das war wie im letzten Jahr auch: Christopher Helms (HELMS-DIRT-BIKES)
Nun hoffe ich auf eine schnelle Genesung um so endlich wieder trainieren zu können und somit im nächsten Jahr noch stärker und besser zu werden.
Beste Grüße
Erik #33
Es hatte nicht sollen sein, aber das ist Motorsport und das heißt, es geht auch mal was kaputt. Aber mal von Anfang an. In diesem Jahr sind wir früher losgefahren um wenigstens noch den Start der 60 ccm Klasse zu verfolgen. Bei der Maschinenabnahme gab es dann einen kleinen Mangel, mit dem ich aber grade so durch kam. Die Vorderradbremse war anscheinend nicht griffig genug, da ich muss mir wohl noch was anderes einfallen lassen um mehr Bremskraft zu erhalten.
Dann sollte es also losgehn nach einer knappen Einführungsrunde standen alle bereit um sich für den darauf folgenden Le-Mans-Start zu konzentrieren. Mein Moped hatte meine Freundin fest im Griff und so kam ich eigentlich recht schnell los. Problem ist nur immer die Sache mit meiner Abreißleine was entscheidene Sekunden kostet. So kam ich nur im hinteren Mittelfeld auf die Strecke. Das erste Nadelöhr verursachte schon einen Rückstau. Den zweiten Stau gab es am kurz danach folgenden Steilhang.
Gleich in der 2. Runde rutsche mir das Vorderrad in einer Kurve weg, was einen kleinen Sturz zur Folge hatte. Der Motor lief aber weiter und so habe ich hier nicht viele Plätze verloren. Obwohl ich mich eigentlich nicht gut fühlte, war ich zwischendurch schon bis auf Position 18 vorgefahren. Doch dann kam es zu einer Reihe von unglücklichen Zwischenfällen. Die ich hier mal nur kurz zusammen fassen möchte: 3 mal Zündkerzenstecker ab, 4 mal Benzinschlach ab und dann hatte sich auch noch die Zündkerze losgedreht. Die Zünkerze habe ich dann provisorisch erstmal mit der Hand reingedreht (war natürlich schön heiß). Nach der Runde bin ich dann an die Box gefahren (Dank nochmal an die Schweriner, für die schnelle Hilfe mit dem Kerzenschlüssel). Eine Halbe Stunde vor Schluss dann die Katastrophe! Vergaser ist ständig übergelaufen und das Moped abgesoffen, das Möp zu Fuß durch die Zeitnahme geschoben dann ging erst einmal nichts mehr. Ich wollte dann eigentlich schon aufgeben, doch mein Vater bzw. auch der Gedanke an den Kampfgeist sagten mir, es wird der Vergaser ausgebaut und sauber gemacht. Gesagt getan und schon ging es wieder los...zwei Runden habe ich noch geschafft dann war die "2 Stundenuhr" abgelaufen.
Am Ende Stand für mich Platz 28 von 59 zu Buche. Meine Freundin hatte ihren Job sehr professionell ausgeführt und mir immer schön die Zeiten angezeigt, Danke nochmal
Die Strecke in Demmin verlangte den Fahrern und vor allem auch dem Material wieder so einiges ab. Baumstämme, Reifen und Wohnwagen, alles musste irgendwie überwunden werden. Der am Ende immer schlechtere Streckenzustand, mit den unzähligen Anbremswellen sowie die staubigen Verhältnisse ließen dieses Event wieder zu einem extrem anstrengenden Rennen und zu meinem Highlight des Jahres werden. Ich Denke ich werde mich im nächsten Jahr wieder der Herausforderung Demmin stellen.
Das nächste Rennen ist für mich am 17.09. in Dessau bei Arendsee.
Vielleicht sieht man sich da.
Das erste Rennen der Saison ist gelaufen, mit einem sehr guten Ergebnis für mich bzw. für das Team.
Nach dem ersten Trainingsdurchgang haben wir noch einmal das Setup geändert, um mit der kleinen fast schon runden Bahn klar zu kommen. Das zweite Training zeigte, dass die Veränderung an der Übersetzung, in die richtige Richtung ging. Da eigentlich bei der Fahrerbesprechung gesagt wurde, dass ein Startbandtraining nicht durchgeführt wird um die Startplätze zu schonen, ließ ich das Starttraining wegfallen.
Doch dann starteten alle völlig unerwartet vom Band. Naja man kann nicht alles haben - der Rennverlauf zeigte ja, dass meine gute Verfassung ein Starttraining nicht unbedingt notwendig machte. Alles in Allem kam ich immer Recht gut vom Start weg und konnte im vorletzten und letzten Lauf sogar den Start für mich entscheiden bzw. diese Läufe sogar ganz gewinnen. Wobei der Finallauf eine Zentimeter Entscheidung zwischen Christopher Helms #32 und mir war. Im dritten Lauf war das Ganze genauso, nur ging es hier um den 2. Platz, den sich hier Christopher vor mir sicherte. Mit meinem Teamkollegen Ruben Holzhey #6 konnte ich auch recht gut mithalten und so klebte ich einig Male an seinem Hinterrad. Es waren also spannende Läufe und ein meiner Meinung nach Interessantes Rennen für die Zuschauer. Aber das Wichtigste ist doch, dass es wieder Spaß gemacht hat in Dreetz mit dem 70iger die Bahn umzupflügen
Meine Lauf Ergebnise sahen am Ende also folgendermaßen aus: 2./2./3./1. Finale: 1.
Endergebnis:
Klasse 70ccm
Platz 1 Ruben Holzhey / Race Power Tuning (27 Pkte.)
Platz 2 Erik Stöwesandt / Race Power Tuning (26 Pkte.)
Platz 3 Christopher Helms / HELMS-DIRT-BIKES (22 Pkte.)
Platz 4 Christian Fritzsch / Simmi Racer Dreetz (15 Pkte.)
Cristopher Helms #32, Ich (#33), Ruben Holzhey #6 (v. links)
Vielen Dank nochmal an Ina Bornfleth, für das zur Verfügung stellen der Ergebnisliste um diesen Bericht zu vervollständigen. Vielen Dank auch an alle Helfer, die diese Veranstaltung so gut organisiert und durchgeführt haben.
Am 03.09.2011 geht es nach dann Demmin zum 2h Rennen.
Am 20.08.2011 findet wieder die alljährliche Simson Spartakiade in Dreetz statt. Dazu wurde ich gefragt, wen ich eventuell für eine 70ccm Gruppe mitbringen würde. Infos entweder an mich oder an Ina Bornfleth direkt. Da ich ja gerne in der 70iger Klasse starten würde, wäre es nicht schlecht wenn sich noch einige findne würden.
Bei herrlichem Sonnenschein, bestand beim MSC-Letzlingen die Möglichkeit auf dem Vereins-Track zu trainieren. Diese Gelegenheit ließ ich mir natürlich nicht entgehen und testete gleich einmal einige neue Parts für 2011. Diese Generalprobe war auch notwendig, denn es gilt im Vorfeld des ersten Rennens noch ein paar Probleme zu lösen. Der Auspuff bereitete doch ziemliches Kopf zerbrechen. Hierbei hat mich Kay Demuth (ebenfalls RPT-Teamrider) tatkräftig unterstützt. Für seine Hilfe möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bedanken! Das Training lieferte also weitere Erkenntnisse für die kommende Saison und machte natürlich auch einen heiden Spaß.
Am Samstag und Sonntag habe ich auch wieder einge Pics geschossen, welche auf www.mxwave.de wie immer zu sehen sind.
UPDATE
Erstmals seit dem Jahr 2008 findet in Letzlingen wieder ein Simson Cup statt. Dieses Mal zwar nicht im Rahmen der Landesmeisterschaft aber immerhin werden die Mopeds wieder rausgeholt:-)
Der Simson Cup findet vom 26. und 27.03.2011 statt.
Zu den Renninfos:
- 10 € Startgeld pro Tag
- Das Rennen ist am Sonntag geplant, es kann aber auch schon am Samsatg trainiert werden!
- Zum Reglement : Sicherheitskleidung ist Pflicht ( Helm, Crosstiefel, Brustpanzer ... ) Geplant ist bis 70 cm³
- Ab ca. 10 Teilnehmern wird ein richtiges Rennen mit Startmaschine gefahren
- Zeitplan:
Samstag 26.03.11 09.00- 12.30 Uhr und 13.30-19.00 Uhr
Sonntag 27.03.11 09.00- 12.30 Uhr und 13.30-18.00 Uhr
Nun ist es schon wieder soweit, nach einem kurzen Auftritt der neuen Seite, ist die überarbeitete Page von www.mxwave.de online gegangen. Christoph war mit dem "alten neuen" nicht zu frieden und so hat er wieder etliche Stunden am neuen Design gefeilt.
Bis 2011
Mit hoffentlich beeindruckendem Style...denn nur die Besten Bilder werden gezeigt, soviel sei schonmal verraten :-)
Das Letzte Rennen der Saison fand im brandenburgischen Altbensdorf statt. Es war einfach der Wahnsinn, wie viele Leute da waren, mehr als bei einer Mx Landesmeisterschafts Veranstaltung :-)
Das Startgeld war mit 25€ für Simson allerdings aber ganz schön happig und dann gab es nur ein Training und 2 Läufe à 8min + 1 Runde, naa was tut man nicht alles um Rennen zu fahren. Dafür beinhaltete der Streckenverlauf fast den gesamten Track. Und der war der pure lose Sand, da ist meine trainings Sandstrecke ein Witz gegen. Zeitnahme erfolgte wieder mittels Transponder und das war auch gut so, "soll ja schon mal vorgekommen sein", dass man um Platzierungen gebracht wurde...
Da ich auf der Strecke noch nie gefahren war und auch keine Begrenzungen für die Simson Klasse geltend gemacht wurden, rechnete ich mir nichts besonderes aus. Die Open-Ausschreibung spiegelte sich dann schonmal im Training wieder: Peter Neunzling #9 fuhr hier mit einem Wasser gekühlten Motor (im Honda CR 80 Rahmen!!!) die schnellste Zeit. Damit war er fast eine Sekunde schneller als Christoph Rach #54. Ich war mit meiner persönlichen Tagesbestzeit (2:12.560) schon 20 Sekunden langsamer und landete auf Rang 13 von 24.
Der erste Wertungslauf fand schon am Vormittag statt. Und der ging gleich mal mit einem ganz schlechten Start aus dem Gatter los. Ich bekam da einfach keinen Vortrieb auf diesem losen Sandboden. Dadurch, dass ich als letztes gestartet war, konnte ich mich aus dem Startgetümmel raushalten und viele Plätze gutmachen. Somit war ich am Ende der ersten Runde schon auf Rang 13. Was sich dann aber nicht großartig bis zum Ende verbesserte. Also insgesamt 11. von 25 gestarteten, da kann man glaube ich mit zufrieden sein, bei der Konkurenz. In der Letzten Runde wurde ich allerdings noch von den beiden Führenden überrundet (Christoph Rach und Peter Neunzling).
Letzte Gespräche im Vorstart mit Ex Simmi-Fahrer Steffen Laschinski (#77)
2. Lauf, neues Glück oder Pech würde es wohl eher bschreiben. Denn nach gutem Start aus dem Gatter stürtzte ein Kontrahend ausgangs der ersten Kurve direkt vor mir und somit musste ich natürlich "voll in die Eisen gehen" um diesen nicht zu überfahren, ausweichen ging auch nicht da rechts und links auch alles voll war... Vom Tempo her kam ich mir zwar schneller vor als im Training aber die Zeiten sagen leider was anderes, naja bei der ausgebombten Strecke war das wohl nicht besser möglich. Mit Raik Hafenberg #31 hab ich mir ein schönes Rennen geliefert was auch zu meinen Gunsten ausfiel. In der Letzen Runde wurde ich noch von Neunzling überrundet, dieser viel aber wenige Kurven später mit technischem Deffekt in Führung liegend aus. Somit wurde ich mal nicht überrundet, doch am Ende stand nur ein 13. Platz für mich zu buche. In der Endwertung kam ich auf Rang 12.
Ergebnisse:
1. Christoph Rach (50)
2. Marc Neumann (40)
3. Rangar Schmidt (40)
4. Nico Gollombeck (34)
5. Andreas Kasper (31)
6. Markus Schmidt (28 )
7. Volker Könn (28 )
8. Matthias Höhne (23)
9. Peter Neunzling (22)
10. Manuel Krüger (21)
11. Ronny Herrmann (19)
12. Erik Stöwesandt (18 )
13. Lars Anders (15)
14. Jonas Bab (13)
15. Christian Romanus (13)
Das war es nun also mit der Saison 2010. Jetzt heißt es also wieder Winterzeit = Schrauberzeit.
Bis zum nächsten Jahr...
Gruß
Erik #33
Wer hätte das gedacht-endlich mal Top Wetter rund um den Magdeburger Track, besser konnte der Renntag nicht sein.
Es ging gleich mal mit Hektik los...Anmelden, Transponder holen und dann noch schnell in die Raceklamotten zwängen, um wenigstens noch ein paar Runden des freien Trainings zu absolvieren. Vor dem Pflichttraining wurde der Streckenverlauf, Afgrund verschiedener Meinungen aus dem schweriner Lager, noch einmal verlängert. Das hat den Spaßfaktor an der ganzen Sache gewaltig angehoben :-)
Das Plichttraining beendete ich auf dem 9. Rang (von 16) mit einer Zeit von 1:17.615. Christoph Rach #54 fuhr eine 1:08.572 und war somit schnellster Fahrer auf dem Magdeburger Track. Die beiden schnellen Magdeburger: Rene Schatte #9 (Rang 4; 1:11.176) und Dirk Bansemer #2 Rang 5; 1:13.207) konnten selbst auf Ihrem Hometrack nichts gegen die Übermacht aus Meck-Pomm ausrichten.Den ersten Wertungslauf gewann, wie es zu erwarten war, Christoph Rach vor Dirk Burmeister #13. Dritter wurde Peter Neunzling #57, Rene Schatte kam auf Rang 4 und Dirk Bansemer auf 6. Ich selbst kam auf Position 9 ins Ziel.
Start 2. Lauf Holeshot von Christoph Rach, Ich ganz hinten im Bild
Im 2. Lauf kam dann am Start gleich einmal ein heftiger Dämpfer für mich. Der Haken fiel, ich ließ die Kupplung los, doch mein Bügel fiel irgendwie nicht so schnell wie er sollte und somit rauschte ich volles Brett hinein. Nach dem ich mich wieder befreit hatte hetzte ich dem Feld hinterher...Runde um Runde machte ich einige Plätze Gut und befand mich am Ende auf Rang 8 wieder. Wobei ich da auch von einem Ausfall (Schatte) profitierte. Auf Platz sieben finishte Anna Neunzling, sie hatte aber mit gut 20 Sekunden auf mich einen ordentlichen Vorsprung.
Christoph Rach gewann auch den 2. Lauf und fuhr mit einer 1:06.924 gleich mal die Tagesbestzeit ein. Dirk Bansemer trat wegen Motorenproblem erst gar nicht an.
Mit Gesamtplatz 7 kann ich im Großen und Ganzen auf einen erfolgreichen Renntag in Magdeburg zurückblicken.
Classifikation:
1. Christoph Rach (25/25=50)
2. Peter Neunzling (20/22=42)
3. Dirk Burmeister (22/20=42)
4. Andreas Kasper (16/18=34)
5. Andreas Keding (14/16=30)
6. Volker Könn (13/15=28 )
7. Erik Stöwesandt (12/13=25)
8. Anna Neunzling (10/14=24)
9. Thomas Kahl (9/12=21)
10. Rene Schatte (19/0=18 )
...
13. Dirk Bansemer (15/-=15)
Diesen Sonntag (31.10.2010) fahre ich noch in Alt-Bensdorf und dann war es das für die Saison 2010.
Zum ersten Mal ging es für mich auf dem Mühlenberg in Altmersleben rund. Der Track wurde für uns natürlich gekürzt, sodass wir nicht durch den Sandteil der Strecke mussten.
Vor dem Event habe ich noch den Lichtmaschinendeckel überarbeitet, um gänzlich ohne Kettenschläuche zu fahren. Denn diese hatten mich ja in Demmin ganz schön ausgebremst. Es hat sich als richtiger Schritt erwiesen :-)
Im ersten Training ließ ich die Sache ruhig angehen aber wahrscheinlich war es nicht ruhig genug. In der Sandkurve hatte ich einen Highsider, wobei ich auch noch mit Dirk Bansemer #3 kollidierte. Folge davon waren Prellungen an Finger und Unterarm. Nach dem ersten Training wählten wir noch eine kürzere Übersetzung, um im modrigen Teil der Strecke besser zurecht zu kommen.
In der Mittagspause bekamen wir nach einige Tipps von Hannes Volber (#122 Kalli Racing). Ein Dank an Haines an dieser Stelle für die hervoragenden Tipps.
(v. re. n. li.) Hannes Volber, Sven-Martin Kunze und meine Wenigkeit
Meine Reaktionszeit am Start war in beiden Läufen immer mit die Beste, nichts desto trotz verlor ich die Positionen nach 10 bis 15m gleich wieder und fand mich am Ende des Feldes wieder. Von da an begann jedes Mal die Aufholjagt... Mit dem ersten Lauf konnte ich an sich zufrieden sein. Platz 4 von 11 hinter Sieger Dirk Bansemer #3, Christopher Helms #4 und Michael Bansemer #8. Wobei ich dabei von Ausfällen anderer mit profitierte. Dann gab es noch eine unschöne Situation zwischen Danny Schulze #77 und mir. Nach einem Fahrfehler von ihm konnte ich ihn passieren. Fast eine Runde später erfolgte der Konter ausgangs der Sandkurve nach dem ich meinerseits einen Fehler gemacht hatte. Da ich mich schon am rechten Streckenrand befand, hielt ich gerade wegs auf die Bergabpassage zu. Von hinten kam Danny und fuhr mir in den Ellenbogen, wobei ich natürlich dagegen hielt und er dabei zu Fall kam. So hat sich für mich die Situation dargestellt, er sah die Sache natürlich anders.
Der zweite Lauf lief dann für mich noch schlechter. Im Getümmel kam ich in der Sandkurve hinter der MZ zu Fall (da diese plötzlich bremste und fast stehen blieb) dabei wurde ich noch von der # 8 erwischt. Das konnte ja was werden dachte ich mir noch und ging mit ziehmlicher Wut im Bauch zur Aufholjagt über. Ich war dann auch relativ schnell an der MZ und seinem Verfolger dran und auch vorbei. Doch dann stürzte ich kurz hinter der Bergabpassage, natürlich genau im Schlammteil. Zum Glück hielt ich den Motor am Laufen und ich verlor nicht soviel Zeit wie nach dem ersten Sturz. Jedoch waren meine beiden gutgemachten Plätze wieder futsch. Ich schafte es aber noch diese zu überholen und konnte sogar das Tempo von Michael Bansemer mitgehen. Demzufolge sollte ich den 2. Lauf eigentlich als 3. beendet haben, doch die Siegereehrung sollte etwas anderes hervorbringen.
Sven-Martin Kunzen und Marten Mollenhauer hatten einen Raben schwarzen Tag, beide Läufe jeweils ein DNF. Auch Christopher Helms konnte mit einem DNF seine guten ersten Lauf nicht wiederholen. Bei der Siegereehrung stellte sich dann heraus, dass ich nicht wie erwartet auf Platz 3 landete sondern auf 4. Ja wie sollte das denn gehen. Nachdem ich mir dir Rundenzähltabelle angesehen hatte, war es mir klar. Mir wurde eine Runde nicht angerechnet aber warum? Ich kann es mir nur so erklären, dass der Rundenzähler mich einmal vergessen hat aufzuschreiben und zwar in dem Moment als die MZ mit mir im Schlepptau die Ziellinie überquerte und Dirk Bansemer schon von hinten kam um uns zu überrunden. In diesem Moment war der eine Rundenzähler wohl etwas überfordert. Ein weiteren Protest behielt ich mr allerdings vor, da ich es ja eh nicht beweisen konnte. Schade eigentlich aber wenigstens gibt es in Magdeburg wieder Transponder, dann kann so etwas nicht passieren.